
Architekturzeitschrift betonprisma
Seit 1964 berichtet die Zeitschrift betonprisma über Architektur und beispielhafte Gebäude aus Beton. Im Mai 2008 wurde die vom InformationsZentrum Beton herausgegebene Zeitschrift, die an Architekten und Baukultur-Interessierte gerichtet ist, einem Relaunch unterzogen: Entstanden ist ein Architektur-, Kultur- und Reportagemagazin, das Beton und Architektur mit Baukultur und Gesellschaft verbindet.
Familie Pluralisierung der Lebensformen auf der einen, regional ganz unterschiedliche demographische Entwicklungen auf der anderen Seite: Nicht mehr allein die klassische Familie prägt das Bild des familiären Lebens und Wohnens, es gibt auch die Alleinerziehenden, die Patchworkfamilien und Mehrgenerationenhaushalte. Und alles ändert sich ständig.
Allem Wandel zum Trotz träumen viele Familien vom Einfamilienhaus mit Garten im Grünen. Ist das wirklich das Ideal des Wohnens? Wie leben Familien in der Stadt? Wie und wo können die „neuen“ Familien leben, müssten flexible Wohnungen und Häuser aussehen? Ersetzen nicht auch Freunde und soziale Netzwerke Teile der früheren Großfamilien? Und was bedeutet das für Architektur, Stadtplanung, Infrastrukturpolitik, Familienpolitik – und letztlich für „gemeinsames Leben“?
Die klassische Familienphase nur noch Teilelement im Lebenslauf des Menschen. Professor Hans Bertram im Gespräch mit betonprisma: "Sie haben im Grunde genommen in einem 90jährigen Leben nur 20 Jahre intensive Familienphase. Das ist völlig neu, das hat es historisch nie gegeben. In Bezug auf den Hausbau etwa heißt das: Die Menschen sind heute viel älter, wenn sie diese Entscheidung treffen – und gleichzeitig haben die Häuser für die Familien eine viel kürzere Nutzungsdauer".
Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunk Familie, erschienen im Oktober 2009, zeigt, was Architekten über Familie und Wohnungsbau denken. Und was eine Familie mit zwei Kindern heute zum Wohnen braucht: "Im Idealfall", so der Architekt Stefan Forster, "einen Garten nach vorne und nach hinten raus. Damit die Kinder spielen können, damit jeder den Raum hat, den er braucht. Auf der Etage bedeutet das für uns möglichst tiefe Loggien und Balkone zu beiden Seiten der Wohnung. Ansonsten gibt es im Grunde keine Veränderungen gegenüber früher. Das können Sie am Beispiel Küche ablesen. Früher gab es die Gemeinschaftsküche, dann die Miniküche, dann wurde die Küche wieder größer, und jetzt haben wir den Mittelweg: Man muss dort das Essen bereiten und auch zu zweit oder dritt essen können. Alles andere, diese Lofts und offenen Küchen, dieses Mikrowellen- und Kochgefasel, irgendwann hat man das alles über..."
betonprisma kann unter betonprisma.de kostenfrei bestellt und selbstverständlich auch online gelesen werden.

Energie "Jede Waschmaschine ist intelligenter als unsere Brücken und Gebäude", sagt Professor Mike Schlaich im Gespräch mit betonprisma. Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunk Energie, erschienen im Mai 2009, zeigt, wie Architekten und Ingenieure an diesem großen Thema der Zukunft arbeiten. Wird sich die Architektur verändern? Sehen unsere Gebäude bald anders aus? betonprisma beleuchtet aktuelle Bedingungen und künftige Ziele, fragt nach Positionen, Erfahrungen und Meinungen zu einem der zentralen Themen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Diskussion.

Glaube Schwerpunkt der Ausgabe 87, erschienen im Oktober 2008, sind Sakralbauten: Sie geben uns Ruhe und Besinnung, sind besondere Orte, weit weg vom Alltag – und dennoch Orte intensiver Nähe. Was aber macht die sakrale Wirkung dieser Räume aus? Wie und warum wirken sie auf unser Befinden, unsere Gefühle, auf unseren Glauben? Welche Räume sind uns heilig? Welche Bedeutung haben sakrale Räume in unserer Zeit? Brauchen wir sie – vielleicht mehr denn je? Und wo sind die Grenzen zum Profanbau? Wie funktioniert Architektur, Konstruktion und Material im sakralen Raum?
betonprisma "Glaube" sucht die Spuren des Besonderen in aktuellen Positionen, Eindrücken und Meinungen zu den sakralen Bauten und Zeichen unserer Zeit, unter anderem in Gesprächen mit dem Architekten Gottfried Böhm und Stefan Kraus, Direktor des Museums Kolumba in Köln.

Wissen Die erste Ausgabe von betonprisma in neuer Gestaltung und im neuen Format, erschienen im Mai 2008, beschäftigt sich mit den Themen Bildung, Wissen und Information: Wie steht es um unsere Bildungsbauten? Um die Orte, an denen Informationen vermittelt werden und Wissen weitergegeben wird? Welchen Einfluss auf Wissen und Bildung haben gebaute Umwelt, Architektur, Konstruktion und Material?
betonprisma „Wissen“ zeigt aktuelle Positionen zu pädagogischer Architektur, Eindrücke und Meinungen von Bildungsexperten, Architekten und Nutzern - über die Architektur von Schulen und Hochschulen, Bildungsbauten von gestern, heute und morgen. Und nicht zuletzt erzählt der Architekt Arno Lederer im Gespräch mit betonprisma einfach ganz wundervoll über Bildung, Bauten und Frau Hallers Bleistifte...