
Aktuelles
Praktikantin / Praktikant für Standort Düsseldorf gesucht!
[Oktober 2009] Pluralisierung der Lebensformen auf der einen, regional ganz unterschiedliche demographische Entwicklungen auf der anderen Seite: Nicht mehr allein die klassische Familie prägt das Bild des familiären Lebens und Wohnens, es gibt auch die Alleinerziehenden, die Patchworkfamilien und Mehrgenerationenhaushalte. Und alles ändert sich ständig.
Allem Wandel zum Trotz träumen viele Familien vom Einfamilienhaus mit Garten im Grünen. Ist das wirklich das Ideal des Wohnens? Wie leben Familien in der Stadt? Wie und wo können die „neuen“ Familien leben, müssten flexible Wohnungen und Häuser aussehen? Ersetzen nicht auch Freunde und soziale Netzwerke Teile der früheren Großfamilien? Und was bedeutet das für Architektur, Stadtplanung, Infrastrukturpolitik, Familienpolitik – und letztlich für „gemeinsames Leben“?
Die klassische Familienphase nur noch Teilelement im Lebenslauf des Menschen. Professor Hans Bertram im Gespräch mit betonprisma in der aktuellen Ausgabe Familie: "Sie haben im Grunde genommen in einem 90jährigen Leben nur 20 Jahre intensive Familienphase. Das ist völlig neu, das hat es historisch nie gegeben. In Bezug auf den Hausbau etwa heißt das: Die Menschen sind heute viel älter, wenn sie diese Entscheidung treffen – und gleichzeitig haben die Häuser für die Familien eine viel kürzere Nutzungsdauer".
Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunk Familie zeigt, was Architekten über Familie und Wohnungsbau denken. Und was eine Familie mit zwei Kindern heute zum Wohnen braucht: "Im Idealfall", so der Architekt Stefan Forster, "einen Garten nach vorne und nach hinten raus. Damit die Kinder spielen können, damit jeder den Raum hat, den er braucht. Auf der Etage bedeutet das für uns möglichst tiefe Loggien und Balkone zu beiden Seiten der Wohnung. Ansonsten gibt es im Grunde keine Veränderungen gegenüber früher. Das können Sie am Beispiel Küche ablesen. Früher gab es die Gemeinschaftsküche, dann die Miniküche, dann wurde die Küche wieder größer, und jetzt haben wir den Mittelweg: Man muss dort das Essen bereiten und auch zu zweit oder dritt essen können. Alles andere, diese Lofts und offenen Küchen, dieses Mikrowellen- und Kochgefasel, irgendwann hat man das alles über..."
[Mai 2009] "Jede Waschmaschine ist intelligenter als unsere Brücken und Gebäude", sagt Professor Mike Schlaich im Gespräch der aktuellen Ausgabe von betonprisma zum Themenschwerpunk Energie. Wie arbeiten Architekten und Ingenieure an diesem großen Thema der Zukunft? Wird sich die Architektur verändern? Sehen unsere Gebäude bald anders aus? Die Ausgabe 88, erschienen im Mai 2009, beleuchtet aktuelle Bedingungen und künftige Ziele, fragt nach Positionen, Erfahrungen und Meinungen zu einem der zentralen Themen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Diskussion.
[Oktober 2008] Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe betonprisma "Glaube" sind Sakralbauten: Sie geben uns Ruhe und Besinnung, sind besondere Orte, weit weg vom Alltag – und dennoch Orte intensiver Nähe. Was aber macht die sakrale Wirkung dieser Räume aus? Wie und warum wirken sie auf unser Befinden, unsere Gefühle, auf unseren Glauben? Welche Räume sind uns heilig? Welche Bedeutung haben sakrale Räume in unserer Zeit? Brauchen wir sie – vielleicht mehr denn je? Und wo sind die Grenzen zum Profanbau? Wie funktioniert Architektur, Konstruktion und Material im sakralen Raum?
betonprisma "Glaube" sucht die Spuren des Besonderen in aktuellen Positionen, Eindrücken und Meinungen zu den sakralen Bauten und Zeichen unserer Zeit, unter anderem in Gesprächen mit Gottfried Böhm und Stefan Kraus, Direktor des Museums Kolumba in Köln.
[Juli 2008] Köln bekommt ein neues Schauspielhaus! Der architektonische Realisierungswettbewerb zu Schauspielhaus und Oper wurde im Juni im Rahmen der Preisgerichtssitzung des Realisierungswettbewerbs „Bühnen Köln am Offenbachplatz“ entschieden. Damit die Kölner Bürger stets über Hintergründe, aktuellen Status und die nächsten Schritte informiert sind, realisiert Baukultur + Kommunikation eine Website für die begleitende Kommunikation des derzeit größten Bauvorhaben Kölns: neubau.buehnenkoeln.de
[Juli 2008] Beton im Fokus: Studenten zeigen neue Perspektiven auf einen alten Baustoff.
Zum zweiten Mal widmete sich die Fotoklasse von Eib Eibelshäuser an der FH Düsseldorf im Rahmen einer Semesterarbeit neuen Sichtweisen und Bildsprachen für den Baustoff Beton. Die besten Arbeiten wurden im Juli von der BetonMarketing Deutschland GmbH, Erkrath, prämiert.
Die Arbeiten der Studenten finden Sie hier.
[Mai 2008] Seit 1964 berichtet die Zeitschrift betonprisma über Architektur und beispielhafte Gebäude aus Beton. Jetzt wurde die an Architekten und Baukultur-Interessierte gerichtete Zeitschrift einem Relaunch unterzogen: Ab Mai 2008 erscheint betonprisma mit neuem Konzept, in neuer Gestaltung und im neuen Format.
Entstanden ist ein Architektur-, Kultur- und Reportagemagazin, das Beton und Architektur mit Baukultur und Gesellschaft verbindet.
Die erste Ausgabe im neuen Format beschäftigt sich mit den Themen Bildung, Wissen und Information: Wie steht es um unsere Bildungsbauten? Um die Orte, an denen Informationen vermittelt werden und Wissen weitergegeben wird? Welchen Einfluss auf Wissen und Bildung haben gebaute Umwelt, Architektur, Konstruktion und Material?
betonprisma "Wissen" zeigt aktuelle Positionen zu pädagogischer Architektur, Eindrücke und Meinungen von Bildungsexperten, Architekten und Nutzern - über die Architektur von Schulen und Hochschulen, Bildungsbauten von gestern, heute und morgen. Und nicht zuletzt erzählt der Architekt Arno Lederer im Gespräch mit betonprisma einfach ganz wundervoll über Bildung, Bauten und Frau Hallers Bleistifte...
[März 2008] "Und wo finde ich diese schönen Gebäude?" Für BetonMarketing Deutschland haben wir die schönsten Gebäude aus Sichtbeton in einer Google-Map verzeichnet. Eine Tour de Beton.
[August 2007] wieweiterwohnen - Ein öffentlicher Blog zur Netzwerkkampagne des Fördervereins Bundesstiftung Baukultur e.V.
Jeder wohnt – und wie wohnt Deutschland morgen?
Wie weiter wohnen? – Wie wohnt wer? Wer will so weiter wohnen,
wer anders weiter wohnen? – Wer weiß noch gar nicht, wie sie/er vielleicht wohnen könnte? – Wie will, wie kann, wie soll Deutschland wohnen?
Mit dem Wohnen hat jeder seine persönlichen Erfahrungen. Sie sind Teil eines enormen Spektrums an alten und neuen Möglichkeiten – ein brisantes und vielfältiges Thema für den Dialog zwischen Wohnenden, Planenden und Bauenden. Im Gründungsjahr der Bundesstiftung Baukultur ruft deren Förderverein deshalb zu der Netzwerkkampagne wieweiterwohnen auf. Ziel ist es, in einer konzertierten Aktion bundesweit die Zukunft des Wohnens in Deutschland öffentlich zu thematisieren. Wir unterstützen die Netzwerkkampagne mit dem öffentlichen Blog.
[Juli 2007] Beton im Fokus: Studenten zeigen neue Perspektiven auf einen alten Baustoff.
Eine Fotoklasse der FH Düsseldorf hat sich im Rahmen einer Semesterarbeit mit neuen Sichtweisen und Bildsprachen für einen der wichtigsten Baustoffe für Architektur und Infrastruktur auseinandergesetzt: Beton. Die besten Arbeiten wurden im Juli 2007 von der BetonMarketing Deutschland GmbH, Erkrath, prämiert.
[April 2007] Norbert Fiebig: "Architekturvermittlung - Wege zu einem neuen Selbstverständnis"
In: 'Die Zukunft der Architekturvermittlung', Wolkenkuckucksheim.
Int. Zeitschrift für Theorie und Wissenschaft der Architektur, Heft 02/2007