Home Sitemap Links Jobs & Karriere Kontakt Schrift Klein SchriftGross
drucken

Marketing

Ziel einer Marke ist es, eine Leistung zu kennzeichnen und damit von Wettbewerbsleistungen unterscheidbar zu machen. Als Marke, ursprünglich das "Brandzeichen" zur Eigentums-Kennzeichnung von Tieren, werden nach dem deutschen Markengesetz definiert: "alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstiger Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen (…), die geeignet sind Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden".

Das Zeichen allein verkörpert jedoch noch lange keinen Wert. Was aber macht den Markenerfolg aus, die übergeordnete Größe einer Marke, die sowohl den finanzbezogenen Aspekt des "Markenwerts" (Brand Value) als auch den verhaltensbezogenen Aspekt der "Markenstärke" (Brand Strength) einbezieht?

Der Weg zu einer starken, eigenständigen und unverwechselbaren Marke ist ein umfassender Prozess. Das gilt für das "klassische" Marketing für Produkte und Dienstleistungen der Bau- und Immobilienwirtschaft, das gilt auch und insbeson-dere für das Marketing für Städte, Standorte und Immobilien.

Das Markenmanagement, die Aktivitäten zum Aufbau einer Marke, um das eigene Angebot von vergleichbaren des Wettbewerbs unterscheidbar und eindeutig identifizierbar zu machen, erfordert "Disziplin, Umsicht und Kontinuität in der Führung", wie es Alexander Schimansky in ‚Der Wert der Marke' beschreibt.

Für die Bau- und Immobilienwirtschaft, und insbesondere für Städte, Standorte und Immobilien gilt es, die Markenidentität (Brand Identity), die Summe der Merkmale einer Marke, die diese dauerhaft gegenüber anderen abgrenzt, sehr viel präziser herauszuarbeiten, als dies bis heute oftmals geschieht. Selbstbild und Fremdbild klaffen gerade in dieser Branche immer wieder weit auseinander. Der Weg hin zu einer starken Markenidentität und damit der maximalen Übereinstimmung zwischen Selbst- und Fremdbild ist oftmals noch nicht nachvollzogen.

Gerade für Städte, Standorte und Immobilien stellt sich immer häufiger die Frage, wofür die eigene "Marke" stehen soll. Ihre Markenfunktionen (Brand Functions), nämlich Informationseffizienz, Risikoreduktion und ideeller Nutzen, sind selten eindeutig definiert und werden dadurch weder für potentielle Interessenten erfüllt noch stiften sie einen höheren Nutzen.
Entsprechend gestaltet sich die Erarbeitung eines eindeutigen Markenimages, das "Ergebnis der individuellen, subjektiven Wahrnehmung und Dekodierung aller von der Marke ausgesendeten Signale" (Meffert/ Burmann/ Koers, Markenmanagement), als umso größere Herausforderung.

nach oben
Fiebig Schoenwaelder Zimmer Baukultur + Kommunikation
Home Sitemap Links Jobs & Karriere Kontakt Schrift Klein SchriftGross
drucken

Marketing

Ziel einer Marke ist es, eine Leistung zu kennzeichnen und damit von Wettbewerbsleistungen unterscheidbar zu machen. Als Marke, ursprünglich das "Brandzeichen" zur Eigentums-Kennzeichnung von Tieren, werden nach dem deutschen Markengesetz definiert: "alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstiger Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen (…), die geeignet sind Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden".

Das Zeichen allein verkörpert jedoch noch lange keinen Wert. Was aber macht den Markenerfolg aus, die übergeordnete Größe einer Marke, die sowohl den finanzbezogenen Aspekt des "Markenwerts" (Brand Value) als auch den verhaltensbezogenen Aspekt der "Markenstärke" (Brand Strength) einbezieht?

Der Weg zu einer starken, eigenständigen und unverwechselbaren Marke ist ein umfassender Prozess. Das gilt für das "klassische" Marketing für Produkte und Dienstleistungen der Bau- und Immobilienwirtschaft, das gilt auch und insbeson-dere für das Marketing für Städte, Standorte und Immobilien.

Das Markenmanagement, die Aktivitäten zum Aufbau einer Marke, um das eigene Angebot von vergleichbaren des Wettbewerbs unterscheidbar und eindeutig identifizierbar zu machen, erfordert "Disziplin, Umsicht und Kontinuität in der Führung", wie es Alexander Schimansky in ‚Der Wert der Marke' beschreibt.

Für die Bau- und Immobilienwirtschaft, und insbesondere für Städte, Standorte und Immobilien gilt es, die Markenidentität (Brand Identity), die Summe der Merkmale einer Marke, die diese dauerhaft gegenüber anderen abgrenzt, sehr viel präziser herauszuarbeiten, als dies bis heute oftmals geschieht. Selbstbild und Fremdbild klaffen gerade in dieser Branche immer wieder weit auseinander. Der Weg hin zu einer starken Markenidentität und damit der maximalen Übereinstimmung zwischen Selbst- und Fremdbild ist oftmals noch nicht nachvollzogen.

Gerade für Städte, Standorte und Immobilien stellt sich immer häufiger die Frage, wofür die eigene "Marke" stehen soll. Ihre Markenfunktionen (Brand Functions), nämlich Informationseffizienz, Risikoreduktion und ideeller Nutzen, sind selten eindeutig definiert und werden dadurch weder für potentielle Interessenten erfüllt noch stiften sie einen höheren Nutzen.
Entsprechend gestaltet sich die Erarbeitung eines eindeutigen Markenimages, das "Ergebnis der individuellen, subjektiven Wahrnehmung und Dekodierung aller von der Marke ausgesendeten Signale" (Meffert/ Burmann/ Koers, Markenmanagement), als umso größere Herausforderung.

nach oben